Mein weihnachtswunsch humanität (auch) im neuen Jahr
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30. November 2011, Tag des Kampfes gegen die Todesstrafe
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Caux 2011 Learning to Live in a Multicultural World Opening Evening
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Migros Magazin: "Schon lange da und doch nicht angekommen"
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Ja zu einer nachhaltigen Energie- und Klimazukunft am 15. Mai - 2000 Watt Zug.
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Städte in der ganzen Welt setzen ein Zeichen gegen die Todesstrafe, indem sie ihre Monumente speziell beleuchten.
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Parlament:
Rupans Postulat für Photovoltaikpanels entlang von bestehenden Verkehrsträgern und auf Industriebauten im KR.
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Rupans Interpellation für Suizidprävention für homo- und bisexuelle Jugendliche in
Zug im KR.
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Rupan hat eine Vision. Und mehr: neue, konkrete Ideen,
wie diese Wirklichkeit werden kann.
Sprachverpflichtung
Wenn Eltern ihre kranken Kinder zum Arzt bringen und seine Fragen nicht verstehen können.
Wenn sie am Elternabend nicht mitreden können, wenn es zum Beispiel um Schulübertritte geht- dann unter anderem zeigt sich, wie wichtig Sprachkenntnisse für MigrantInnen selbst sind.
Sprachkompetenz liegt in ihrem ureigensten Interesse.
Sprache ist ein Mittel, ein wichtiger Schritt zur gesellschaftlichen Integration. Gerade für wenig privilegierte Menschen ist Sprachkompetenz sogar ein Schlüssel für Verständigung mit anderen, für Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben und für weitere Ausbildung und Berufsfindung.
Daher empfehle ich grundlegende Kenntnisse der Ortssprache für MigrantInnen, die sich in der Schweiz dauerhaft niederlassen wollen. Dazu braucht es einerseits die geeigneten gesetzlichen Grundlagen auf kantonaler Ebene – wie durch das zugerische Parlament bereits gutgeheissen - und gute Kursangebote, andererseits auch ein gewisses Engagement von migrantischer Seite. Zeitlich begrenzte, verbindliche Integrationsvereinbarungen, in denen Sprachziele festgehalten werden, ermöglichen Grundbefähigungen, gesellschaftliche Chancengleichheit und die Verwirklichung von Lebensträumen.
Sprachverpflichtung in Europa
Deutschland, Österreich, Lichtenstein, Holland, Frankreich, Dänemark- sie alle haben verbindliche Sprachangebote eingeführt, wenn es um den Spracherwerb von EinwandererInnen geht.
Die historischen Entwicklungen in diesen Ländern sind sehr unterschiedlich- ebenso ihre politischen Ansätze. Überall und gesamteuropäisch ist Integration und damit auch das Erlernen der Sprache des Aufnahmelandes aber ein viel diskutiertes Thema.
Gelungenes und Progressives an Massnahmen ist in umfangreiche Analysen und Abklärungen zu Rupans Zuger Sprachmotion eingeflossen- Integration liegt nämlich in der Schweiz in kantonaler Kompetenz und Verantwortung.
Befragungen und Studien haben gezeigt, dass es den MigrantInnen grossmehrheitlich nicht darum geht, ob Sprachkenntnisse obligatorisch sind. Es geht ihnen darum, dass die Qualität stimmt, dass die Kurse auf die verschiedenen Ausgangslagen der Teilnehmenden abgestimmt werden, dass anschliessend Möglichkeiten zur Weiterbildung und Arbeitsintegration bestehen.
Es hat sich weiter gezeigt, dass es für alle MigrantInnen, auch lernungewohnte möglich ist, gewisse Grundkenntnisse einer Sprache zu lernen.
Wer nicht kann, dem bietet man Unterstützung und legt individuelle Ziele fest. Sprechen und Verstehen soll im Zentrum stehen, keine vertieften Grammatikkenntnisse. Motivation und Engagement zählen, wenn es darum geht, die Sprache des Aufnahmelandes zu lernen. Dies soll sich für die MigrantInnen auch nachhaltig positiv auswirken.
Integration und Sprachförderung in der Schweiz
Das neue Ausländergesetz (AuG), das seit Anfang 2008 in Kraft ist (
www.bfm.admin.ch), gibt einen Rahmen für Integration und Sprachmassnahmen vor:
Bund, Kantone und Gemeinden haben die Pflicht, die Bemühungen von MigrantInnen um Integration und um Spracherwerb zu unterstützen. Die Bemühung um Sprache kann Anreiz für eine vorzeitige Niederlassungsbewilligung nach 5 statt nach 10 Jahren Aufenthalt in der Schweiz bzw. für die Erteilung der regulären Niederlassung sein oder gemäss AuG, Artikel 54 auch mit der Aufenthaltsbewilligung verknüpft werden. Heftig wurde diskutiert, welche Zielgruppen durch koordinierte, verbindliche Sprachmassnahmen angesprochen werden könnten bzw. sollten: Alle, die sich in der Schweiz aufhalten wollen, bspw. zum Arbeiten- oder aber speziell jene Gruppen, die dauerhaft hier bleiben möchten und die daher eine Niederlassungsbewilligung beantragen. In den Kantonen Basel Land, Basel Stadt, Zürich und Aargau sind Integrationsgesetze bereits in Kraft, Pilotphasen verbindlicher Sprachmassnahmen sind angelaufen.
Fact sheet zur rechtlichen Lage
Integrationsoffensive in Zug
Das neue AuG ist umstritten, ich habe mich im Komitee „Nein zur Menschenverachtung“ auch aktiv dagegen eingesetzt. Seit 2008 ist es aber in Kraft und nun heisst es, keine weitere Zeit mehr verlieren. Die Ausarbeitung progressiver, kantonaler Sprachverbindlichkeitsstandards für die Niederlassung liegt nach der Zustimmung des Kantonsrats nun bei der Zuger Regierung.
Es geht darum, etwas gegen das Gefälle zu tun, das zwischen SchweizerInnen und generell Hochqualifizierten einerseits und wenig privilegierten MigrantInnen andererseits besteht. Studien belegen klar: viele Gruppen von MigrantInnen sind benachteiligt wenn es um Bildung, Weiterbildung, Arbeitsleben geht. Über 75% der Menschen aus Sri Lanka und Bangladesch arbeiten in Reinigungsbranche und im Gastgewerbe. MigrantInnen aus Staaten wie der Türkei, dem Irak, aus Mazedonien, Bangladesch, Pakistan, Somalia und Sri Lanka befinden sich am unteren Ende der Skala, wenn es um steuerbares Einkommen geht. Auch wenn gerade srilankische Personen oftmals über gute Ausbildungen im Heimatland verfügen. Dies sind Zahlen des statistischen Amtes in Zürich. In Zug sieht die Situation kaum anders aus.
Sprache ist nicht der einzige Faktor, den wir an die Hand nehmen müssen. Aber es handelt sich dabei um einen ersten und wichtigen Schritt:
Hier braucht es Motivation, hier braucht es Förderung. Für die gesellschaftliche Chancengleichheit aller.
Lernungewohntheit, fehlende Möglichkeiten oder Motivation im Alltag Deutsch zu sprechen, Angebotslücken bei freiwilligen Kursen tragen zu mangelhaften Sprachkenntnissen bei. Darunter leiden auch die sozialen Kontakte, die Verständigung am Elternabend, beim Arzt, im Quartier.
Motion in Kantonsrat:
Verpflichtende Sprachkompetenz für MigrantInnen in Zug (pdf)
Vorlage Nr. 1531.2:
Bericht und Antrag des Regierungsrates (pdf)
Lesetipps:
International
Haleh Chahrokh, Migrationsforscherin am International Centre for Migration Policy Development in Wien hat eine vergleichende Länderstudie über freiwillige und verpflichtende Sprachmassnahmen für MigrantInnen verfasst. Die wichtigsten Ergebnisse hat sie am 7. März 07 in Zug vorgestellt. Eine anschauliche Übersicht der Studie sowie die Totalversion finden sich hier:
www.terra-cognita.ch/9/chahrokh.pdf (pdf)
Integration Agreements and Voluntary Measures (pdf)
Medienecho
Regionaljournal Zentralschweiz, 13.06.2008
Sprachkenntnisse für Niederlassungsbewilligung in Zug
Neue Zuger Zeitung, 14.06.2008:
Die Migranten wollen gefordert werden.
Wer bleiben will, muss lernen.
Neue Zuger Zeitung, 19.05.2007:
Integration in Zug Deutsch-Kurse: Die Idee kommt an
1,
2 ,
3
Neue Zuger Zeitung, 18.05.2007:
Niederlassungsbewilligung. Den Ausweis solls nur gegen Deutsch geben
Neue Zuger Zeitung, 16.04.2008:
Deutsch lernen, aber freiwillig!
Neue Zuger Zeitung, 09.03.2007:
Sprache als Basis der Integration
Neue Zuger Zeitung, 05.03.2007:
An der Landessprache führt kein Weg vorbei
Jugend und Kultur
Jugendliche wollen sich ausprobieren, abgrenzen und autonom werden. Neben Handy, iPod und PC braucht es dazu auch handfestere Versuchsorte – Zuger Jugendräume eben. Kreativität und Ideen junger Menschen sind der Motor für gesellschaftliche Innovation überhaupt. Auch Kunst und Kultur finden ihre Inspiration zumeist in der Jugend- und Subkultur. Dieses gewaltige Potenzial muss unterstützt und gefördert werden.
Beim Austesten von Grenzen kommt es manchmal auch zu Überschreitungen: Gewaltpotenziale haben wir ebenso zu bewältigen wie etwa Ausgrenzungen und Diskriminierungen bi- und homosexueller Jugendlicher.
Rupan hat sich in den vergangenen Jahren politisch und privat vielfältig und umfassend „Für meh Jugendkultur“ eingesetzt – und er wird dies auch zukünftig tun.
Zuger Jugendräume
Jugendgerechter Raum in Zug ist knapp. Ein erstes Beispiel dafür ist das Theilerhaus: 20 Jahre lang war diese Liegenschaft ungenutzt – während des gesamten Zeitraums war nicht einmal eine befristete Zwischennutzung möglich. Die Besetzung durch über 400 Jugendliche zeigte 2008 einmal mehr den immensen Bedarf nach Platz für Jugendkultur. Rupan hat sich stets auch für das Jugendzentrum Galvanik stark gemacht, das von einem breiten, kantonsübergreifenden jungen Publikum besucht und geschätzt wurde: Dort sind seit einem Brand im Herbst 2008 auch die ehemals 14 Proberäume für lokale Bands und Musiker aus feuerpolizeilichen Gründen nicht mehr nutzbar. Während der Einsatz des Vereins Notfall für eine Zwischennutzung der Räumlichkeiten im Alten Kantonsspital leider nichts gefruchtet hat, galt auch Rupans Unterstützung fortan „Galvanik on tour“ mit Gastrecht in Lokalitäten wie der i45 oder der Chollerhalle.

Keine Diskriminierung bi- und homosexueller Jugendlicher
Punkto Suizidhäufigkeit nimmt die Schweiz in Europa einen traurigen Spitzenplatz ein. Die erste Risikogruppe sind Jugendliche. Dabei zeigt eine aktuelle Studie von Pink Cross, dass bi- und homosexuelle junge Menschen bis zu sechs Mal häufiger betroffen sind als ihre AltersgenossInnen: Ausgrenzungen, Diskriminierungen und Mobbing aufgrund der sexuellen Orientierung können niedriges Selbstbewusstsein sowie schulische und psychische Probleme zur Folge haben. Und diese Faktoren wiederum erhöhen das Selbstmordrisiko. In einer Interpellation an den Regierungsrat wollte Rupan 2009 daher wissen:
- inwiefern die Riskikogruppe der bi- und homosexuellen Jugendlichen in einem kantonalen Suizidprogramm berücksichtigt und verankert ist
- inwiefern die Schaffung eines positiven Klimas der Gleichberechtigung verschiedener sexueller Orientierungen ein fester Bestandteil von Schulleitbildern, Lehrplänen und Fortbildungen von LehrerInnen ist
- wie in vielfältigen Schulklassen mit den bekannten interkulturellen Problemen rund um Bi- und Homosexualität umgegangen wird
Zwar bestehen mit Blick auf die Themen sexuelle Vielfalt einerseits und Suizidprävention andererseits bereits verschiedene Gefässe und Programme. „Diversity“ ist und bleibt jedoch eine Daueraufgabe für Schule und Gesellschaft.
Gewaltiges Potenzial – statt Gewaltpotenzial
Jugendgewalt ist ein heisses Thema, das politisch stark besetzt und polemisiert wird. Neben seinem Einsatz für Jugendorte und -räume in Zug will Rupan auch einen konstruktiven Beitrag bei Grenzüberschreitungen leisten. Deshalb engagiert er sich im kantonalen Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“: Zusammen mit Polizei und Freiwilligen mit Migrationshintergrund geht er auf „Respektspatrouillen“, sucht im öffentlichen Raum das Gespräch und lebt Zivilcourage. Rupan wirkt auch in der Ausbildung und Begleitung der Freiwilligen mit. Prävention und Vertrauensbildung stehen dabei im Vordergrund.
Weitere Informationen zum Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt“ finden Sie
hier.
Gemeinsame gegen Gewalt
Altersgerechtigkeit
Es braucht einen neuen Generationenvertrag, der nicht nur die sozialen Sicherungssysteme umfasst, sondern auch die aktive Teilhabe der älteren Menschen ermöglicht: an der Stadtplanung, an der Sozial-, Wohnungs-, Verkehrs-, Bildungs- und Kulturpolitik. So möchte ich ältere Menschen ermuntern, mit ihren Ideen und Erfahrungen zur Gestaltung unserer Gesellschaft beizutragen.
Mehr Altersgerechtigkeit
Für eine gedeihliche Entwicklung unserer Gesellschaft ist es von zentraler Bedeutung, dass ältere Menschen das in ihrem Leben erworbene Wissen den nächsten Generationen weiter geben können. Ihre Ideen und Erfahrungen müssen gefragt sein, wenn es um gesellschaftliche Entwicklungen geht. Die Zeit nach der Pensionierung soll bei aller verdienten Geruhsamkeit nicht zur Zeit der Vereinsamung werden. Auch ältere Menschen haben das Bedürfnis nach Mitgestaltung. Ihre Tipps sind auf dem Arbeitsmarkt wieder gefragt. Und im Bereich der Freiwilligenarbeit gibt es Tausende Möglichkeiten, wo ältere Menschen ihre Lebenserfahrung wertvoll einbringen können. Solche Einsätze als "silver consultants" und als "volunteers" müssen zusammen mit älteren Menschen und nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten konzipiert werden.
Keine Diskriminierung
Ich möchte mehr Gerechtigkeit schaffen, indem ich mich für ein vielseitigeres Wohn-, Pflege- und Betreuungsangebot einsetze.
Auch wehre ich mich gegen jede Tendenz, die alte Menschen vorschnell zu "Risiko"- oder Belastungsfaktoren erklärt. Das verstösst gegen die Menschenwürde.
Stattdessen sind riskante Situationen im öffentlichen Raum für ältere und behinderte Menschen zu entschärfen. Zum Beispiel auch im öffentlichen Busverkehr, wo ein allzu knapper Fahrplan manchmal kaum Zeit zum Ein- und Aussteigen lässt.
Menschenwürdige Hilfe
Eine menschenwürdige Pflege beruht nicht nur auf der Anerkennung der Grundrechte, sondern auf der Achtung der Selbstbestimmung. Die individuellen Möglichkeiten älterer Mitmenschen sollen in den Alterseinrichtungen besser als bislang berücksichtigt werden. Denn zu oft wird über ihre Köpfe hinweg entschieden. Deshalb unterstütze ich neue Angebote und Versorgungsstrukturen, die auf die echten Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen abzielen. Das professionelle Netz und die Rahmenbedingungen für die ambulante Pflege ist ebenso zu verbessern wie die Pflegeleistungen für psychisch Behinderte und Demenzkranke.
Medienecho:
Neue Zuger Zeitung, 21.06.2008
Für Solidarität mit den Senioren, Selbstmord im Alter
Zuger Woche, 14.08 2007
«Man darf die Schattenseiten des Alters nicht verschweigen»
Neue Zuger Zeitung, 28.07.2007
Ein Generationenvertrag für die Zukunft
Menschenrechte
Auch in der Schweiz gibt es Menschenrechtsverletzungen, beispielsweise in den Bereichen Asyl- und Ausländerrecht wie auch bezüglich Polizeigewalt oder Gleichstellung von Frau und Mann.
Viele Staaten kümmern sich zudem nicht um die elementarsten Menschenrechte.
Solidaritätsaktionen sollen im Sinne von „lokal handeln – global wirken“ Zeichen setzen für mehr Humanität und ein allmähliches Umdenken bei den verantwortlichen Akteuren anstossen.
„Für das Leben - gegen die Todesstrafe“
Die Todesstrafe ist unmenschlich, unwiderruflich und zudem unwirksam:
Unmenschlich, weil Gerechtigkeit mit der Tötung eines Menschen nichts gemein hat und weil die Todesstrafe dem Grundrecht auf Leben widerspricht.
Unwiderruflich, weil bei erfolgter Vollstreckung eines Urteils keine Möglichkeit auf Begnadigung oder Resozialisierung besteht, selbst wenn sich im Nachhinein die Unschuld eines Verurteilten erweist.
Unwirksam, weil sich kein Zusammenhang zwischen der Verhängung von Todesurteilen und einem Rückgang der riminalitätsraten finden lässt. Eine abschreckende Wirkung lässt sich also nicht belegen.
Todesstrafe in Zug – Todesstrafe schweizweit
1939 wurde im Hof der Strafanstalt von Zug der letzte Mensch hingerichtet: für den verurteilten Paul Irniger kam die Einführung eines neuen schweizerischen
Strafgesetzes zu spät. 1938 stimmte das Volk einer Abschaffung der Todesstrafe zu – 1942 trat das neue Gesetz schliesslich in Kraft.
Vor Hans Vollenweider in Obwalden war Hans Irniger der zweitletzte verurteilte Straftäter, der schweizweit in einem zivilen Prozess zum Tode verurteilt wurde. Eine erschreckende Vergeltungsmentalität lässt sich daran ablesen, dass sich über 70 Personen freiwillig für das Amt des Henkers bewarben. Ausgewählt wurde schliesslich ein Schweizer, der jahrelang Mitglied der faschistischen Partei „Nationale Front“ war und der sich folgendermassen äusserte: „Da ich die Berichte über den Mörder stets aufmerksam verfolgt habe, bin ich überzeugt, dass die Hinrichtung das einzig Richtige ist. Für das Volk, das für den Unterhalt dieses Unmenschen aufkommen müsste, wie für den Mörder selbst, da das Leben für ihn doch keinen Zweck mehr hat. Die Hinrichtung würde ich ohne Entschädigung (…) vollstrecken.“ Im militärischen Recht der Schweiz wurde die Todesstrafe gar erst 1992 gestrichen.
Todesstrafe international: Zahlen, Fakten, Gegenargumente
58 Staaten halten nach wie vor an der Todesstrafe fest – die Anzahl an Staaten, die auch tatsächlich Hinrichtungen durchführen, ist kleiner.
Im Jahr 2006 erfuhr Amnesty International von 3861 Todesurteilen und 1591 Hinrichtungen (2005 zum Vergleich 5186 Todesurteile und 2148 Hinrichtungen). Die Dunkelziffern dürften jedoch bedeutend höher liegen.
Vor allem in China, Iran und den USA ist die Kapitalstrafe noch verbreitet – gerade in den USA wurden seit 1973 bereits 123 Fälle bekannt, in denen bereits zum Tode verurteilte Menschen für unschuldig erklärt und (teilweise nach Jahren) aus der Haft entlassen wurden.
Etliche Personen wurden hingerichtet, obwohl an ihrer Schuld erhebliche Zweifel bestanden: Fehlurteile kommen aufgrund von falschen Aussagen oder Beweismitteln, Verfahrensfehlern oder inkompetenter Rechtsvertretung immer wieder vor. Erschreckend daher, ist bei vollstreckter Todesstrafe weder an Begnadigung noch an Resozialisierung zu denken.
Nicht nur bei Kapitalverbrechen wie Mord sondern auch bei Diebstahl, Betrug und gar bei
Vergehen gegen die soziale Ordnung wie Ehebruch droht in einigen Staaten die Todesstrafe.
Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe
Dass internationale Solidaritätsaktionen grosse Wirkung haben, zeigt nicht zuletzt die sinkende Anzahl an Todesurteilen und Hinrichtungen weltweit.
Die internationale Städteinitiative „cities for life – cities against the death penalty“ wurde 2002 von der katholischen Laienbewegung Sant´Egidio in Rom gegründet: deren Grundidee ist es, zentrale Gebäude jährlich im Gedenken an den 30. November 1786 speziell zu beleuchten. Damals schaffte das Grossherzogtum Toskana als erstes Land der Welt die Todesstrafe ab. Im Rahmen des Jahrestages können neben der Beleuchtung eines Gebäudes auch Mahnwachen in Zusammenarbeit mit kirchlichen
Gruppierungen oder Menschenrechtsorganisationen gehalten werden.
In der Schweiz beteiligen sich bereits Städte wie Genf, Lugano, Locarno, Nyon, Frick, Klingnau, Windisch oder Basel an der internationalen Städteinitiative.
Rupan fordert in einem Postulat an den Zuger Stadtrat die Teilnahme von Zug an der Städteinitiative „cities for life – cities against the death penalty“. Damit gegen die unmenschliche, unwiderrufliche und zudem unwirksame Praxis der Todesstrafe ein Zeichen der Humanität gesetzt werden kann. Somit reiht sich Zug als Wirtschaftsstandort von internationaler Bedeutung in die Reihe von Städten wie Rom, Barcelona, Paris oder Brüssel ein, die bereits Mitglieder der Städteinitiative sind.
Das Postulat finden Sie.
GGR, Postulat, 08.06.2007
Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe (pdf)
Symbolische Beleuchtungsaktion am Zuger Zytturm (30. November 2007) Am Abend des 30. November wurde der Zytturm in Zug durch Lichtkünstler speziell beleuchtet. In Zusammenarbeit mit Organisationen wie Amnesty International Zug oder dem christlichen Verein ACAT machten die Veranstalter – unter ihnen der alternative Kantonsrat Rupan Sivaganesan - auf die weltweite, unmenschliche Praxis der Todesstrafe aufmerksam. Bei Punsch und Imbiss bot sich Gelegenheit zur Diskussion – Stadtpräsident Dolfi Müller wies in seiner Ansprache auf die vielen unschuldig Verurteilten hin, die jährlich in Todestrakten auf ihre Hinrichtung warten.
Beleuchtungsaktion am Zuger Zytturm (2007 bis 2009)
Weitere Lesetipps:
www.amnesty.ch/de/themen/todesstrafe
www.santegidio.org/no_death_penalty/2005/pdm_edit_en.htm
Gesundheitsförderung
Jugendliche sollen sich und ihrer Gesundheit Sorge tragen und ernst genommen werden. Eine umfassende Gesundheitsförderung und -aufklärung für Junge hat zum Ziel: ausgewogene Ernährung, safer sex, Hilfe bei Einsamkeit und Überforderung.
Die gesundheitliche Situation der jungen Generation gibt Anlass zur Sorge. Auf den ersten Blick handelt es sich um die mit Abstand gesündeste Bevölkerungsgruppe;
doch wer genauer hinsieht, wird erhebliche Defizite im Bereich der Gesundheit feststellen.
Gesundheit, Ernährung, Alkohol
Die Fakten sind längst bekannt: Immer mehr Menschen in der Schweiz, insbesondere Kinder, haben gesundheitliche Probleme. Laut Bundesamt für Gesundheit ist heute ein Drittel der Erwachsenen übergewichtig und zwei Drittel bewegen sich ungenügend. Bei Kindern und Jugendlichen sind Übergewicht und Bewegungsmangel ebenfalls ein Thema: rund 25% sind übergewichtig, 5% davon fettsüchtig – Tendenz steigend. Die WHO schätzt zudem, dass zwei Drittel der Kinder sich zu wenig bewegen. Dies mit fatalen Folgen – denn wer als Kind übergewichtig ist, hat ein erhöhtes Risiko, es zu bleiben.
Ernährung hat aber auch viel mit sozialen und strukturellen Faktoren zu tun: gemeinsames Essen am Familientisch, Grünflächen in der direkten Wohnumgebung
der Kinder, Entspannungsmomente – all das ist selten geworden.
Insbesondere unterprivilegierte Kinder sind hiervon betroffen.
Hinzu kommt ein Alkoholkonsum, der weiter im Steigen begriffen ist. Ein ‚Rausch’ gehört unter den Jugendlichen zum guten Ton. Und dies nicht nur am Wochenende – und nicht nur unter männlichen Jugendlichen. Hier müssen eine umfassende Aufklärung und ein stützendes Umfeld Abhilfe schaffen.
Aufklärungsdefizit
Ein weiteres wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Jugendgesundheit sind Sexualität und Aufklärung. Hier zeigt sich ein äusserst widersprüchliches Bild: Zum einen sind viele der heutigen Jugendlichen vermeintlich aufgeklärter als frühere Generationen. Trotzdem zeigen aktuelle Untersuchungen wie beispielsweise die Bravo-Studie 2006, dass die Aufklärungsbemühungen offenbar nicht tief genug gehen. Man spricht von einer eigentlichen Generation „Ich-weiß-nicht-so-genau“. Sie wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Sexualität allgegenwärtig ist. Dennoch sind Jugendliche heute nicht aufgeklärter als Generationen vor ihnen.
("Zwar sagen schon 75% der 12-Jährigen, sie seien aufgeklärt. Aber auch 63% derselben Altersgruppe bestätigen, dass sie nicht genug über Verhütung wissen. Aufklärung und Kenntnisse über Verhütung sind nicht dasselbe. Die Irrtümer sind groß.")
Angesichts dieser abgeklärten Unaufgeklärtheit verwundert es nicht, dass die Jugendlichen einen allzu sorglosen Umgang mit AIDS pflegen. Dass sie die Ansteckungsgefahr massiv unterschätzen, zeigt sich etwa darin, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr unter Jugendlichen weit verbreitet ist. Ebenso alarmierend sind die steigenden Verkaufszahlen der ‚Pille danach’. Dieses Notfallpräparat wird von vielen als eigentliches Verhütungsmittel eingesetzt. An einem Wochenende werden allein in der Bahnhofsapotheke Zürich bis zu 50 ‚Pillen danach’ verkauft.
Alle Aufklärungsbemühungen haben offenbar noch nicht die gewünschte Wirkung. Und migrantische Jugendliche befinden sich hier nicht selten in einer besonders schwierigen Situation: in ihrer Herkunftskultur und in ihrem Elternhaus ist Sexualität ein Tabu. Entsprechend gross ist ihr Aufklärungsdefizit bei diesen Themen. Dies zumal die Eltern, besonders die Mütter, noch immer den wichtigsten Beitrag zur Aufklärung der Jugendlichen leisten. Laut der BRAVO-Studie ist die bevorzugte Ansprechsperson für Liebe, Sexualität und Aufklärung in der Hälfte aller Fälle die eigene Mutter.
Suizid, Einsamkeit
Doch nicht nur das physische Wohlbefinden ist gefährdet, auch die psychische Belastung der Jugendlichen verdient mehr Beachtung. So gehört die Suizidrate unter Jugendlichen in der Schweiz zu den höchsten der Welt.
Im Durchschnitt nehmen sich jährlich 110 Menschen zwischen 15 und 20 Jahren das Leben. 15% bis 20% dieser Altersgruppe geben an, in den letzten 12 Monaten an Selbsttötung gedacht zu haben.
Es versteht sich, dass in dieser Situation Achtung und Unterstützung für Jugendliche sehr wichtig sind. Diese Unterstützung muss konkret und niederschwellig sein, etwa in Anlaufstellen, Nottelefonen und Internetangeboten.
Lesetipps:
www.iconkids.com/deutsch/download/news/06_05_11/PM_BRAVO.pdf
Frühförderung
Chancengleicheit bedeutet, ähnliche Ausgangslagen für alle zu schaffen. Und zwar so früh wie möglich. Dieser Grundsatz ist besonders bei fremdsprachigen Kindern mit Migrationshintergrund wichtig. Deshalb bin ich dafür, dass fremdsprachige Kinder noch vor dem Besuch des Kindergartens zwei bis drei Deutschlektionen pro Woche erhalten.
Mehr Chancengleichheit im Bildungswesen
Die PISA-Studie 2000 hat aufgedeckt, wie schwierig es für migrantische Kinder ist, die Schweizer Volksschule mit Erfolg zu durchlaufen: 48 Prozent der 15-jährigen Jugendlichen, deren Eltern beide im Ausland geboren sind, erreichen nur das unterste Leseniveau. In der Schweiz werden zwar viele Bemühungen für die Förderung und Integration migrantischer Schulkinder unternommen. Aber nur eine gezielte Förderung bringt effektiv mehr Chancengleichheit.
Früh übt sich … wer früh üben darf
Angesichts dieser Situation ist eine Massnahme besonders wichtig, wie eine Nationalfonds-Studie gezeigt hat: die gezielte Frühförderung migrantischer Kinder. Hier, im Kindergarten und in der Zeit davor, wird der Grundstein für den Erfolg in der schulischen und beruflichen Laufbahn gelegt.
Zusammen mit weiteren Anstrengungen im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung und -förderung sind diese Massnahmen höchst effizient und effektiv. Besonders Kinder, die vorwiegend zu Hause betreut werden, sollen auf diese Weise gezielt angesprochen werden.
Prävention statt teure Nachbehandlung
Bei frühzeitiger Investition in die Sprachförderung reduziert sich auch der Aufwand für sonderpädagogische Massnahmen während der Schulzeit, sind doch zahlreiche Schulprobleme von Migrationskindern direkt oder indirekt auf mangelnde Sprachbeherrschung zurückzuführen. Ein nationaler Vergleich hat gezeigt, dass migrantische Zuger Kinder im Vergleich zu migrantischen Genfer Kindern überproportional häufig sonderpädagogisch betreut werden. Die Abschiebung "schwieriger" oder "lernschwacher" Kinder und Jugendlicher in Sonderklassen für eine angeblich bessere individuelle Betreuung bringt oft nicht den propagierten Erfolg, sondern verstärkt im Gegenteil die Stigmatisierung. Als Gegengewicht zu den aufkommenden teuren Privatschulen und kommerziellen Nachhilfeinstituten braucht es auch Nachhilfeangebote zu erschwinglichen Preisen.
Standarddeutsch auch für schweizerdeutsche Kinder
Aber sprachliche Frühförderung ist nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund angezeigt.
Auch Schweizer Kinder haben in der PISA-Studie schlecht abgeschnitten, was ihre sprachlichen Fähigkeiten im Schreiben und Lesen anbelangt. Dies nicht nur, aber auch mit der Aufteilung des sprachlichen Lebens in Schweizerdeutsch und Hochdeutsch zu tun. Deshalb profitieren auch Schweizer Kinder davon, wenn sie sich die standarddeutsche Sprache möglichst früh aneignen.
Lesetipps:
Kronig, W. & Haeberlin, U. & Eckhart, M. (2000). Immigrantenkinder und schulische Selektion. Pädagogische Visionen, theoretische Erklärungen und empirische Untersuchungen zur Wirkung integrierender und separierender Schulformen in den Grundschuljahren. Bern; Stuttgart; Wien: Verlag Paul Haupt.
Empfehlung des Ausländerbeirats der Stadt Zürich zur Sprachförderung im Vorkindergartenalter, Sept. 2005
Lanfranchi, Andrea (2002). Schulerfolg von Migrationskindern. Die Bedeutung familienergänzender Betreuung im Vorschulalter. Opladen. Leske + Budrich. Reihe Familie und Gesellschaft, Band 28.
OECD (2001). Lernen für das Leben. Erste Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudie PISA 2000. Paris: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Eine vergleichende Analyse von Leistung und Engagement in PISA 2003
Link:
www.schooling.ch
Politische Mitgestaltung
Der Kanton Zug hat den höchsten Anteil an migrantischer Bevölkerung in der Zentralschweiz. Diese Menschen sollen ihre Verantwortung auch politisch wahrnehmen können. Eine Quotenregelung kann während einer Übergangsfrist den anteilsmässigen Einbezug von MigrantInnen in Kommissionen sicherstellen.
Einsitz in Kommissionen
Gleichberechtigt ist nur, wer selber mitreden kann. Vor allem dann, wenn es um die eigene Zukunft geht. Daher fordere ich, dass in kantonalen und kommunalen Kommissionen mehr MigrantInnen mitmachen. Zu diesem Schluss kommt auch die Migrationsexpertin Raphaela Nigg in ihrer Studie, die sie im Auftrag der Koordinationsstelle für Ausländerfragen und Integrationspolitik des Kantons Luzern erstellt hat. Darin untersucht sie die Beteiligungsmöglichkeiten von MigrantInnen an politischen Entscheidungsprozessen und ihren Zugang zu sozialen Einrichtungen. Gleiches lässt sich über die Situation im Kanton Zug sagen, wo noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund leben als im Kanton Luzern.
Politische Bildung für MigrantInnen
MigrantInnen müssen aber auch dazu befähigt werden, bei der Kommissionsarbeit mitzuwirken (Empowerment). Dazu ist eine grundlegende Wissensvermittlung über das politische System in der Schweiz nötig.
Denn es sind oft nicht formelle Barrieren, die MigrantInnen von der Teilnahme (zum Beispiel Einsitz in Kommissionen, Nutzung öffentlicher Dienste) abhalten.Sondern es sind in vielen Fällen informelle und damit häufig versteckte Schranken, die sich hinderlich auswirken. Diese gilt es abzubauen.
Mitgestaltung nützt allen
Es geht aber noch um mehr: Die zahlreichen in Zug lebenden Frauen und Männer mit Migrationshintergrund stellen ein riesiges Potenzial für gesellschaftliche Mitgestaltung dar. Gerade die Schweizer Geschichte zeigt zudem, wie wichtig der demokratische Einbezug von Minderheiten und vorher ausgeschlossenen Gruppen ist. Wer partizipiert und mitentscheidet, der oder die trägt kollektive Entscheide auch besser mit. Der aktive Einbezug von MigrantInnen in Beratungs- und Entscheidungsgremien nützt somit der gesamten Gesellschaft.
Lesetipps:
www.gruene.ch
Nigg, Raphela (2005). Partizipation der MigrantInnen in Luzern. Arbeitsblätter der Instituts für Ethnologie der Universität Bern: Bern.
Lohngleichheit
Während die Kaderlöhne steigen, stagnieren die Löhne der übrigen Beschäftigten. Und die Frauen verdienen weiterhin 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Diesen Missstand will ich ändern. Als Gewerkschafter setze ich mich dafür ein, dass die durchschnittlichen ArbeitnehmerInnen ebenfalls vom Wirtschaftswachstum profitieren: 4 Prozent Lohnerhöhung – und ein "Plus" für die Frauen.
Mehr Lohngerechtigkeit
Während die Unternehmen grosse Erträge erwirtschaften, die Löhne der oberen Kader weiter steigen und die schweizerischen Manager sogar noch mehr verdienen als ihre europäischen Kollegen, verharren die Löhne der Beschäftigten mit durchschnittlichen Einkommen auf gleichem Niveau. Wie das Bundesamt für Statistik kürzlich mitteilte, kam es im letzten Jahr trotz stark steigenden Gewinnen gar zu einem Reallohnverlust: Einer durchschnittlichen Lohnerhöhung von 1,0 Prozent stand ein Anstieg der Lebenshaltungskosten von 1,2 Prozent gegenüber. Über alles gesehen hat die Kaufkraft der Lohnabhängigen in der Schweiz in den letzten 15 Jahren kaum mehr zugenommen.
Ganzer Lohn für ganze Arbeit
Seit 25 Jahren gibt es den Verfassungsartikel "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Vor 10 Jahren wurde mit dem Gleichstellungsgesetz zusätzlich das Diskriminierungsverbot

verankert. Doch trotz steigender Erwerbsquote und besseren Ausbildungen von Frauen bleiben die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern mehr oder weniger unverändert. Die tieferen Frauenlöhne führen zu prekären Lebenssituationen. Im Kanton Zug kann das dank der Linken etwas aufgefangen werden: Denn allein erziehende Frauen geniessen hier schweizweit die stärksten Steuererleichterungen. Trotzdem gilt auch hier: Lohndiskriminierung verhindert eine partnerschaftliche Rollenverteilung in der Kinderbetreuung. Und sie verhindert, dass sich gut ausgebildete Frauen ebenso wie Männer am Erwerbsleben beteiligen.
Vier Prozent plus
Als Mann will ich nicht von der Lohndiskriminierung von Frauen profitieren. Aus diesen Gründen unterstütze ich den Schweizerischen Gewerkschaftsbund in seiner Forderung "Vier Prozent plus". Neben der Lohnforderung für alle in der Höhe von 4 Prozent bedeutet dies, dass die Löhne der Frauen in den tiefen und mittleren Lohnsegmenten stärker angehoben werden müssen: vier Prozent plus.
Die Wachstumskurve zeigt in der Schweiz und im Kanton Zug wieder nach oben. Davon sollen nicht nur die Aktionäre profitieren, sondern auch die Lohnabhängigen.
Lesetipps:
www.sgb.ch
www.lohngleichheit.ch
Umwelt und Nachhaltigkeit
Gemäss dem Motto „Mehr Mobilität – weniger Verkehr“ hat sich Rupan 2009 für ein erweitertes Angebot an verbilligten SBB-Tageskarten in der Stadt Zug eingesetzt. Dies sollte insbesondere auch Familien mit Kindern und RentnerInnen zu Gute kommen.
Der Vorstoss hatte Erfolg: Mittlerweile wurde die Anzahl der verbilligten Zuger
SBB-Tageskarten von 14 auf täglich17 Stück erhöht.
Rupans Postulat zu den SBB-Tageskarten
Hier (GGR).
Bericht und Antrag des Stadtrates
Hier.
Entlang von Bahnschienen, Strassen und an Fassaden von Industriegebäuden liegt ein riesiges Platzpotenzial brach, das für die Einrichtung von Solaranlagen verwendet werden kann. Eine solche Doppelnutzung, etwa von Lärmschutzwänden entlang von Autobahnen, ist innovativ, nachhaltig und zukunftsorientiert: Denn neben alternativer Energiegewinnung ist so auch die Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für dieses Thema möglich.
Rupans Postulat für Photovoltaikpanels entlang von bestehenden Verkehrsträgern und auf Industriebauten Hier (KR).
Bericht und Antrag des Regierungsrates Hier.
Die 2000 Watt-Gesellschaft ist keine Utopie, sondern ein visionäres Ziel: Noch in den 1960er-Jahren betrug der durchschnittliche Energieverbrauch pro Kopf hierzulande nämlich soviel. Im Jahr 2006 verbrauchten wir durchschnittlich pro Kopf bereits mehr als dreimal mehr, sprich 6300 Watt täglich. Wohin uns dieser verschwenderische Lebensstil geführt hat, zeigt der Zustand
unseres Klimas: Fossile Ressourcen sind nicht nur begrenzt, sie verursachen auch Emissionen, erhöhen den CO2-Gehalt und tragen so zur Klimaerwärmung bei. Eine Umkehr und ein Umdenken gilt es jetzt einzuleiten. Auch in Zug muss der Energieverbrauch pro EinwohnerIn daher wieder deutlich vermindert werden. Mit einem innovativen energiepolitischen Modell. Dazu hat Rupan 2009 eine Anfrage an den Stadtrat eingereicht. Darüber hinaus hat er in Zug die "2000-Watt-Initiative" lanciert und in einer von ihm angeregten, breit abgestützten Arbeitsgruppe umgesetzt. Derzeit läuft die Unterschriftensammlung.
Rupans Interpellation für die 2000-Watt-Gesellschaft Hier (GGR).
Bericht und Antrag des Stadtrates Hier.
Weiterlesen:
www.2000wattzug.ch
Rupan kandidierte vergangenen Herbst für den Kantonsrat und ebenso für das Zuger Stadtparlament, den Grossen Gemeinderat.
Die Zugerinnen und Zuger haben ihn mit einem ausgezeichneten Wahlresultat in beide Ämter gewählt- für das entgegengebrachte Vertrauen herzlichen Dank!
Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) ist dort die gesetzgebende Behörde und wird von der Stimmbevölkerung jeweils für 4 Jahre gewählt. Der GGR besteht aus 40 Mitgliedern der Alternativen-CSP, der SP, der CVP, der FDP und der SVP-Fraktion.
Lange hat Rupan sich auf seinem Wahlerfolg jedoch nicht ausgeruht: Jugend und MigrantInnen haben durch ihn eine Stimme erhalten, seine Anliegen und die politische Verantwortung nimmt er ernst. Detailliertes zu seinen Standpunkten finden Sie
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Im grossen Gemeinderat wie auch im Kantonsrat ist Rupan Mitglied der Alternativen Fraktion. Mehr zu deren Anliegen und Positionen finden Sie
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GGR Vorstösse
Voten in Grosser Gemeinderat
Kantonsrat Vorstösse
Voten in Kantonsrat

GGR Vorstösse
Postulat: betreffend Holzspäne als umweltfreundliche, nachhaltige Lösung gegen Schnee und Eisglätte.
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Interpellation: zur 2000-Watt-Gesellschaft.
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Motion: betreffend Alte Lokremise für junge Kultur als Zwischennutzung.
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Postulat: betreffend städtisches Angebot verbilligter SBB-Tageskarten erweitern und verbilligen.
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Postulat: «Zug als Stadt für das Leben - gegen die Todesstrafe».
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Interpellation: betreffend Galvanik-Kulturbetrieb mit vorübergehendem Gastrecht in der i45?
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Voten in Grosser Gemeinderat
Demokratische Partizipation stärken – Stadtzuger Wahlteilnahme analysieren in GGR.
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Interpellation „Wird die Stadt Zug zum neuen Oligarchen-Paradies?"
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Behördenreferendum Gegen Steuersenkung
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Jugendliche keinen freien Jugendkulturräume mehr
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Städtisches Angebot verbilligter SBB Tageskarten
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Zug-tv
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Alte Lokremise f ür junge Kultur als Zwischennutzung
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Interpellation der SVP-Fraktion vom 3. M ärz 2009 betreffend Sicherheit in der Stadt Zug
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"Galvanik on tour"
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Gemeindliche Sicherheitsaufgaben: Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten!
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Zug als Stadt „für das Leben – gegen die Todesstrafe"
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Ortsplanungs: Das Areal Herti Nord..
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Kantonsrat Vorstösse
Jahresrechung 2010
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Motion: Verpflichtende Sprachkompetenz für MigrantInnen in Zug.
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Interpellation: Suizidprävention für homo- und bisexuelle Jugendliche in Zug.
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Motion: Abschaffung der Beteiligung der Einwohnergemeinden am interkantonalen Finanzausgleich.
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Interpellation: "Wie weiter mit dem Areal des ehemaligen Kantonsspitals?"
Hier
Motion: Befreiung der Angehörigen der Zuger Polizei und des Rettungsdienstes Zug RDZ von der Feuerwehrpflicht.
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Postulat: Photovoltaikpanels entlang von bestehenden Verkehrsträgern und auf
Industriebauten.
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Rupan zeigt vollen Einsatz. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten: in über sieben Organisationen und Vereinen.
zwangsheirat.ch
Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung
Katamaran
Asylbrücke
Unia Zug
schooling.ch
Fachstelle Migration
FIMM Schweiz
zwangsheirat.ch
Die zugewanderte Bevölkerung leistet einen gewichtigen Beitrag an das Leben in der Schweiz: Arbeitskräfte, Innovationen, Reichtum und kulturelle Vielfalt. Migration ist also eine Bereicherung – und auch eine Herausforderung für alle. Zwangsverheiratungen bilden eine der Schwierigkeiten, die dabei auftauchen können. Das Mehrjahresprogramm zwangsheirat.ch will dazu beitragen, allen hier lebenden Personen die freie Wahl des Lebenspartners oder der Ehepartnerin zu gewährleisten.
Rupan ist seit 2002 in der Skizzierungs- und Konzipierungsphase dieses Programms dabei. Heute ist er verantwortlich für das Webprogramming und Webpublishing. Zudem ist er Mitglied im Projektteam auf nationaler Ebene und begleitet die Lokalteams in ihren Aktivitäten.
www.zwangsheirat.ch
Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung
Ungesunde Ernährung, ungenügende Bewegung, Übergewicht, übermässiger Alkohol- und auch Tabakkonsum: sozial benachteiligte MigrantInnen sind von solchen Risikofaktoren überdurchschnittlich betroffen. Das von verschiedenen Schweizer Organisationen getragene Projekt Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung setzt sich zum Ziel, die Chancengleichheit und Gesundheit der Migrationsbevölkerung zu verbessern und die angesprochenen Zielgruppen wirkungsvoller als bis anhin zu erreichen. Rupan engagiert sich im Beirat zur transkulturellen Tabak- und Alkoholprävention. Er äussert sich zu Strategie und Grundlagenpapieren, bringt Hintergrundwissen ein und fördert die Kommunikation und Wissensverbreitung unter MigrantInnen. Auf diese Weise leistet er einen Beitrag zum Problembewusstsein und letztlich zur Verminderung der gesundheitlichen Risikofaktoren Alkohol und Rauchen.
Zusammenfassung „Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung“
Katamaran
Im Kanton Zug leben zahlreiche sozioökonomisch privilegierte Personen. Der Verein Katamaran setzt sich mit verschiedenen Projekten und Programmen dafür ein, dass auch "unterprivilegierte" Menschen freie Wahl und Entwicklungsmöglichkeiten haben. Es geht dabei im interkulturellen Zusammenleben um Bildungsprogramme, um die Durchsetzung von Menschenrechten und um "Empowerment", also um Eigenermächtigung. Rupan Sivaganesan ist Gründungsmitglied und seit 2001 Vorstandsmitglied dieses auf nationaler Ebene aktiven Vereins. Er hat in den Vereinsanfängen bei mehreren Durchführungen des interkulturellen Spiels "Ethnopoly – verbindet die Kulturen und macht Spass" mitgearbeitet.
www.verein-katamaran.org

Asylbrücke
Mit der Einführung der neuen Integrationsverordnung des Bundes richten sich Integrationsmassnahmen seit Februar 2006 neu auch an vorläufig Aufgenommene, also Menschen aus dem Asylbereich. Das erleichtert diesen ehemaligen Asylsuchenden den Zugang zum Arbeitsmarkt. Und es zeigt auf, dass das Thema Integration heute einiges mit dem Thema Asyl zu tun hat. Diese Verbindung und die Verbindung zwischen der Asylpraxis und der Asylpolitik interessiert Rupan speziell: nicht die Augen verschliessen vor einzelnen Missbrauchsfällen und gleichzeitig die erbrachten Leistungen wert schätzen. Als Präsident des seit 1986 existierenden Vereins setzt sich Rupan Sivaganesan für ausgewogene Wahrnehmungen, für einen gesunden Realitätssinn und für einen menschlichen Umgang in der Asylpolitik und -praxis ein.
www.Asylbrücke.ch
Unia Zug
Gerecht, sozial, solidarisch: Die Gewerkschaft Unia setzt sich für die Interessen der Zuger ArbeitnehmerInnen ein und für fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Rupan weiss um die historische Bedeutung der Gewerkschaften für sozialen Fortschritt, für bessere Löhne und gerechtere Arbeitsbedingungen. Und er unterstützt den Kampf für Lohngleichheit von Frau und Mann aktiv. Deshalb war es für ihn nur eine Frage der Zeit, bis er sich für ein Engagement im Vorstand der Unia Zug entschied. Und er ist gespannt auf die Aufgaben, die ihn dort erwarten.
www.unia.ch
schooling.ch
Zukunftsperspektiven hängen auch stark vom Bildungshintergrund eines Menschen ab. Private Nachhilfeinstitute boomen. Das ist auch ein lukrativer Markt für Anbietende: Angebote für betuchte Familien gibt es viele, für Familien mit kleinem Portemonnaie sind sie hingegen Mangelware. "schooling" will hier Abhilfe schaffen und arbeitet deshalb professionell und gleichzeitig mit Nonprofit-Charakter zugunsten von mehr Chancengleichheit. Für einen symbolischen Beitrag erhalten unterprivilegierte einheimische und migrantische Kinder der Primar- und Oberstufe wöchentliche schulische Unterstützung. Und zwar von professionellen Lehrpersonen aus dem schweizerischen Bildungssystem. Das ist aber nicht alles: für langfristigen Schulerfolg braucht’s nicht nur "Erste Hilfe", sondern auch Lerntechnik, spezifische Beratungen für Eltern oder Mini-Projekte.
Rupan als Mitinitiator und als Projektverantwortlicher will mit "schooling" einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Ergebnisqualität leisten. Denn wie lautet doch das Motto von "schooling": Bildung schafft Zukunft – vers un avenir réussi – fit for future!
Link:
www.schooling.ch
Fachstelle Migration
Das gemeinsame Zusammenleben von Menschen mit und ohne Schweizerpass bedingt auch gegenseitiges Wissen. Dazu ist es auch nötig, dass adäquate Werte und Normen wechselseitig anerkannt und dass entsprechend gehandelt wird. Die Fachstelle Migration bietet im Kanton Zug eine Anlaufstelle für MigrantInnen und SchweizerInnen, die sich beraten lassen möchten. Es geht dabei beispielsweise um ausländer- oder arbeitsrechtliche Fragen, um Sozialversicherungen oder um Mietrecht.
Die Fachstelle Migration legt Wert darauf, dass auch intern verschiedene Migrantinnen und Migranten die Geschäfte mitlenken. Das gilt sowohl für das Betreuungsteam als auch für die Vorstandsmitglieder. Rupan ist Beisitzer im Vorstand der Fachstelle. Er unterstützt mit seinem Engagement ein breites und den Bedürfnissen angepasstes Beratungsangebot. Verständliche Informationen allein sind zwar noch keine Garantie für eine erfolgreiche Integration, aber sie sind absolut notwendig. Und dazu leistet die Fachstelle Migration einen Beitrag.
www.zug.ch/fsm

Rupan steht mitten im Leben. Als Mitarbeiter in einer Zuger NGO, als Kantons- und Grosser Gemeinderat und vor allem als engagierter Mitstreiter für soziale Gerechtigkeit.
Rupans Leben hat viele Facetten. Es gibt indessen einen roten Faden, der sich durch seine Erfahrungen, Visionen und Ziele zieht: Soziales Engagement. Das spüren seine Arbeitskolleginnen, Projektpartnerinnen und Freunde. Rupan ist nämlich im besten Sinne besorgt um seine Um- und Mitwelt. Und er setzt sich für sie ein. Im beruflichen Alltag, in der Vereinsarbeit und in der Freizeit.
Ausbildung und Beruf
Erste Berufserfahrungen sammelte Rupan in Steinhausen, wo er seine Lehre als Offset-Drucker bei Kalt-Bucher-Druck abschloss. In seiner Jugend besuchte er ein Untergymnasium in Sri Lanka. Bei seiner Einreise in die Schweiz im Alter von 15 Jahren absolvierte er die Integrationsschule. Für einen Übertritt in die Zuger Kanti war Rupan bereits zu „alt“. Seine qualifizierte Berufsbildung erlaubt es ihm aber, sich in diversen Bereichen stetig weiterzubilden. Ganz gemäss dem Motto „Lebenslanges Lernen“: So schloss er im März 2010 an der Universität Basel etwa den Diplomstudiengang „Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung“ ab. Seit 2008 arbeitet Rupan als Gruppenleiter in einer Zuger NGO.
Leben und Freizeit
Seit 1996 lebt Rupan in der Schweiz. Anfänglich wohnte er mit seinen Eltern und Geschwistern in Steinhausen. Heute lebt er mit seiner Frau Tharsini in der Gemeinde Zug. Tharsini stammt aus dem Kanton Schwyz, wo sich auch ihr ehemaliger Ausbildungsort und ihre Arbeitsstelle im Langzeitsbereich befinden. Derzeit bildet sie sich zudem zur Pflegefachfrau HF weiter.
In der Freizeit fahren beide gerne Velo im Kanton Zug, aber auch anderswo. Ein Besuch bei Freundinnen und Freunden steht ebenfalls häufig auf dem Programm. Auch tanzen, lesen und reisen sind Teil von Rupans Freizeitagenda. Als Technikfreak liebt Rupan das Fotografieren und Experimentieren mit dem Computer.
2006: Andere über Rupan
"Ich habe den Eindruck, dass Rupan schon lange hier lebt. Aber er gehört zu einer neuen Generation, die noch nicht so lange da, doch voll integriert ist. Mehr noch: Er setzt sich hier konkret ein für politische Visionen. Und er spricht unsere Sprache."
Patrick Cotti, alt-Regierungsrat Alternative Kanton Zug:
Leserbrief (pdf)
"Unsere Migrationsbevölkerung soll
auch im Parlament eine Stimme haben. Rupan Sivaganesan ist vielseitig interessiert
und engagiert. Personen mit seinem Profil sind eine Bereicherung für den
Kantonsrat."
Andrea Erni Hänni, alt- Kantonsrätin SP, Steinhausen
"Wie Valon Behrami unsere Fussball-Nationalmannschaft erfolgreich macht, wird auch Rupan Sivaganesan den Kantonsrat stärker machen. Deshalb unterstütze ich ihn."
Hanspeter Uster, alt-Regierungsrat Alternative, Baar
"Hinter seinem Lachen verbirgt sich die Ernsthaftigkeit seiner Anliegen. Diese kann er gut und kompetent vertreten."
lic.jur. Simecek Libor, Jurist
"In Sachen Integration und Jugendpolitik ist Rupan Sivaganesan ein zentraler Ansprechpartner, und zwar überparteilich, weil ihm Sachpolitik am Herzen liegt."
Vreni Wicky, Kantonsrätin und alt- Stadträtin CVP, Zug
"Rupan engagiert sich aktiv für die Integrationsbemühungen unserer Stadt. Er ist so Brücke zu vielen Menschen, denen der Integrationsschritt noch nicht gelungen ist. Seine aktive Arbeit im Vorstand der Ausländerberatungsstelle schätze ich sehr."
Andreas Bossard, Stadtrat CSP, Oberwil
"Rupan lebt uns echte Integration eines Einwanderers
vor: Er übernimmt Verantwortung und arbeitet an der Gestaltung unseres
Kantons mit."
Monika Mathers-Schregenberger, Gemeinderätin CSP, Oberwil
"Zur erfolgreichen Integration gehören
zwei Dinge: Offenheit des Gastgebers. Anpassungwillen und Engagement des Neuankömmlings.
Rupan Sivaganesan hat Zweiteres bewiesen."
Karl Kobelt, Gemeinderat FDP, Zug
"Ich kenne Rupan als ehemalige Nachbarin.
Mit seiner aufgestellten, offenen und hilfsbereiten Art ist er mir schon damals
aufgefallen. So unterstütze ich seine Kandidatur für den Kantonsrat
und Grossen Gemeinderat, weil ich überzeugt bin, dass er sich stets die
Zeit nehmen wird, die Unterlagen genau zu studieren und verantwortungsvolle
Entscheide zu fällen. Geben Sie diesem jungen Mann die Chance, die politische
Herausforderung anzupacken!"
Trix Gaier, alt-Kantonsrätin CVP Steinhausen
Für die tatsächliche Integration und
für das transkulturelle Verständnis ist die Vertretung von Migrantinnen
und Migranten in unseren politischen Behörden
notwendig. Deshalb wähle ich Rupan Sivaganesan.
Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin Alternative Kanton Zug
„Ich finde es wichtig, dass auch Personen
mit ausländischen Wurzeln in unserem Kanton und in einer Gemeinde mitsprechen
können. Rupan erlebe ich als engagierten, zuverlässigen und offenen
Menschen. So setzt er sich für benachteiligte Kinder im Bildungsbereich
ein. Schon im Vorstand der Alternativen SGA Zug und Baar arbeite ich gerne mit
Rupan zusammen – wie wäre es erst im Kantonsrat!“
Anna Lustenberger-Seitz, Kantonsrätin
Alternative-die Grünen Baar
2010: Rupan überzeugt uns, weil...
...er originell, kreativ und bodenständig ist – sogar als Politiker!
Osy Zimmermann, Cabrietist, Zug
... er nicht nur davon spricht, Kinder zu fördern, sondern es in die Tat umsetzt.
Sehriban Akyildiz, ehemalige Präsidentin Verein Integrationsnetz Zug
...er mit seinem Mut und seiner Solidarität ein Vorbild für mich ist.
Karwan Omar, Choreograph und Tanzpädagoge, Zug
...er selber hier ganz unten anfangen musste und deshalb weiss,
wo die kleinen Leute der Schuh drückt.
Hansjörg Trüb, Elektrozeichner, Cham
...er soziale Gerechtigkeit und grüne Politik nicht gegeneinander ausspielt.
Jean-Baptiste Huber, Rechtsanwalt, Zug
...er seine Wahlversprechen hält und sachpolitische Allianzen knüpft.
Béatrice Haab Zai und Ruedi Zai, Psychotherapeutin und Architekt, Zug
Ich freue mich auf Ihre Meinung, auf Ihre Frage
oder auf Ihr Anliegen.
Ihr Rupan Sivaganesan
E-Mail:
i{(at)}rupan.ch
Telefon: 041 711 11 12